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ECARF-Forschungspreis für Denise Rauer und IEM-Seminar mit Professor Christoph Schlappbach

Vorträge / Kongressteilnahme / Preisgewinner

20.03.2019

Die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Forschung (ADF e. V.) hat zum Ziel, die dermatologische Forschung und themennahe Wissensgebiete im deutschsprachigen Raum durch Vernetzung und Interdisziplinarität voranzubringen. Auf der 46. Jahrestagung der ADF vom 13.-16.03.2019 in München erhielt Denise Rauer, wissenschaftliche Doktorandin am Lehrstuhl für Umweltmedizin, den ECARF-Preis 2019 (European Centre for Allergy Research Foundation) für ihren Abstract zu Studienergebnissen zum Mikrobiom von Pollen und Nasenschleimhaut.

Aus der ECARF-Pressemitteilung vom 18.03.2019 heißt es dazu:

„Jetzt konnte gezeigt werden, dass sich die Besiedelung mit Mikroorganismen im Bereich der Nasenschleimhaut bei Allergikern mit Atemwegserkrankung während der Pollensaison verändert. Diese Arbeit liefert die wissenschaftliche Grundlage für Forschungsarbeiten.“

Mit Claudia Hülpüsch und Mehmet Gökkaya präsentierten zwei weitere wissenschaftliche Doktoranden der Umweltmedizin auf der ADF-Tagung 2019 umweltmedizinische Studienergebnisse in Form von Vorträgen. Hülpüsch forscht zum Thema Mikrobiom, pH- und Wasserwerte der Haut, Gökkaya zu Antikörpern in der Nasenschleimhaut unter Pollenbelastung.

(Den gesamten Abstractband der ADF-Jahrestagung 2019 können Sie hier nachlesen. (Abstract M. Gökkaya 006; Abstract D. Rauer 010; Abstract: C. Hülpüsch 060)


Ausgezeichnete Forschung am Inselspital Bern und Interdisziplinarität der Umweltmedizin von Professorin Claudia Traidl-Hoffmann

Das IEM-Seminar hat Professorin Claudia Traidl-Hoffmann 2016 initiiert, um ein umweltmedizinisches Netzwerk kollaborativ und interdisziplinär aufzubauen. Am 18.03.2019 referierte Professor Christoph Schlapbach vom Inselspital Bern im Rahmen des IEM-Seminars 2019 am UNIKA-T über T-Helferzellen vom Typ 2 und besondere Signalmoleküle, sogenannte Interleukine. Das besondere daran: Professor Schlappbach ist Letztautor einer Studie zum selben Thema, deren Erstautor Leonhard von Meyenn den zweiten ECARF-Preis auf der ADF-Jahrestagung 2019 erhielt. 

Aus der ECARF-Pressemitteilung vom 18.03.2019 heißt es dazu:

„Bei Sofort Typ-Allergien überwiegen die TH2-Zellen. Deren Regulation erfolgt durch Interleukin 9 produzierende, sogenannte TH9-Zellen, die als Unterpopulation in der Gruppe der TH2-Zellen gefunden wurden. Die Veränderung dieser Zellsubpopulationen ist dynamisch und findet sich insbesondere hochreguliert in akuten allergischen Entzündungen der Haut.“

Das IEM-Seminar und die ECARF-Preisverleihung hat weiteren Antrieb gegeben, um eine wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Umweltmedizin am UNIKA-T und dem Inselspital Bern in die Wege zu leiten.

 

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ECARF Preisverleihung ADF 2019 Foto ECARF 1Prof. Dr. med. Rüdiger Eming (Preisbeauftragter im ADF-Vorstand), Leonhard von Meyenn (ECARF-Preisträger 2019), Dr. Rauer (ECARF-Preisträgerin 2019), Prof. Dr. med. Torsten Zuberbier (Vorsitzender des Preiskuratoriums) (Foto: ECARF)

Prof. Christoph SchlapbachProfessor Dr. med. Christoph Schlapbach, Inselspital Bern (Foto: C. Schlappbach)

ADF 2019 Claudia HuelpueschDas Foto zeigt Claudia Hülpüsch mit ihrem Poster auf der ADF-Jahrestagung 2019 (Foto: UNIKA-T)

ADF 2019 Mehmet GoekkayaDas Foto zeigt Mehmet Gökkaya mit seinem Poster auf der ADF-Jahrestagung 2019 (Foto: UNIKA-T)