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Feinstaub, Stickoxid und Grenzwert sind Thema bei youtube „Terra X Lesch & Co“

Presse-Informationen

11.02.2019

Professor Harald Lesch ist ein renommierter Naturwissenschaftler, der Ergebnisse der Forschungsgemeinschaft zu Themen wie Astronomie oder Klimawandel öffentlichkeitswirksam und verständlich in der youtube-Sendung „Terra X Lesch & Co“ erklärt, die vom Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) produziert wird. Zum Thema „Feinstaub, Stickoxid und Grenzwert“ ist seit dieser Woche ein Beitrag abrufbar, bei dem Lesch entsprechend Fragen an die Umweltmedizinerin Claudia Traidl-Hoffmann der Technischen Universität München und Epidemiologin Annette Peters vom Helmholtz Zentrum München stellt.

Eine dauernde Belastung durch Luftschadstoffe ist das Problem

Auf die Frage, was Stickoxide und Feinstaub bewirken, erklärt Traidl-Hoffmann, dass Luftschadstoffe chronische Entzündung im Körper auslösten, selbst wenn nur geringe Konzentrationen dieser Schadstoffe, dafür aber über viele Jahre hinweg den Körper belasten. Ekzeme, Allergien, Diabetes, Herz-Kreislauf-Probleme, sogar Demenz seien die Folgen. Wenn Hautzellen in Verbindung mit Schadstoffen gebracht würde, ginge die Hautbarriere kaputt – etwa bei Personen, die an vielbefahrenen Straßen lebten, erklärt die Professorin für Umweltmedizin.

Die Grenzwerte für Feinstaub sind zu hoch

Stickoxide entstehen bei Diesel-Verbrennungsmotoren. Die neueren Diesel-Motoren, so der Naturwissenschaftler Lesch, seien hier aber nicht mehr das Problem. Ihr Schadstoffaustoß liege sogar unter dem der Außenluft. Es sind vielmehr ältere Motoren, die ein vielfaches der angestrebten Schadstoffmenge ausstoßen. Professorin Peters verweist hierbei auf die Problematik des Feinstaubes, der u. a. bei allen Verbrennungsmotoren entsteht. Die Weltgesundheitsorganisation empfehle einen Grenzwert von 10 Mykrogramm pro Kubikmeter Luft, während hierzulande 25 Mykrogramm erlaubt seien.

„Zu unserer Würde gehört auch unsere Gesundheit“

Viele weitere Fragen und Antworten zum Thema „Feinstaub, Stickoxide und Grenzwert“ werden abgehandelt. Die gesamte Sendung können Sie hier abrufen. Professor Lesch will mit dieser Sendung Vertrauen in die Wissenschaft erreichen, die nicht mit der Gleichzeitigkeit zweier Ereignisse, sondern mit den Zusammenhängen von Ursache und Wirkung argumentiere. Es gehe um unsere Gesundheit, so Lesch zum Abschluss der Sendung, ein Teil der Würde des Menschen.

 

Professor Harald Lesch wird erneut zu einem umweltmedizinischen Thema sprechen. Am 19. Juli 2019 wird er zum Thema "Klimawandel und die Folgen für die Gesundheit" auf dem 2. Augsburger Neurodermitis-Symposium sprechen.

 

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@Traidl_Hoffmann
@UNIKAT_IEM

CTH mit ZDF Labor UNIKA T Lesch CoDas Foto zeigt Professorin Claudia Traidl-Hoffmann und das Fernsehteam vom ZDF / Terra X Lesch & Co im UNIKA-T-Labor (Foto: UNIKA-T)