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Professorin Claudia Traidl-Hoffmann hält Plenarvortrag bei der Weltgesundheitsorganisation WHO

Vorträge / Kongressteilnahme / Preisgewinner

07.11.2018

Anlässlich der messbaren Abnahme von Luftqualität und Zunahme von Krankheiten aufgrund von Luftschadstoffen hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine erste globale WHO-Konferenz zum Thema „Luftverschmutzung und Gesundheit“ einberufen. Vom 30.10 bis 01.11.2018 referierten dazu Experten aus Politik, Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft in der WHO-Zentrale im schweizerischen Genf.

Luftschadstoffe schädigen die Gesundheit direkt und indirekt

Bereits am ersten Tag der Konferenz hielt Umweltmedizinerin Claudia Traidl-Hoffmann einen Vortrag zum Thema „Air pollution and Allergy“. Die Expertin auf dem Gebiet chronisch entzündlicher Umwelterkrankungen erklärte zunächst den Zusammenhang zwischen dem Aufwachsen nahe viel befahrener Straßen und der Entstehung von Neurodermitis. Daran anschließend erklärte sie das Zeitfenster, in welchem protektive Umweltfaktoren Kinder vor der Entwicklung von Krankheiten wie Asthma schützen können und werdende Mütter anfällig für Umwelteinflüsse sind. Als zweiten Themenbereich erläuterte die passionierte Forscherin die ansteigenden Pollenzahlen in Europa und Deutschland am Beispiel von Ambrosia- und Birkenpollen. Darauf basierend konnte sie der Weltgemeinschaft eine UNIKA-T-geführte Studie präsentieren, bei der Allergiker in alpiner Höhe hinsichtlich allergischer Symptome untersucht wurden und somit der Effekt von einer sauberen Luftumgebung getestet werden konnte. Als wichtiges Thema präsentierte Traidl-Hoffmann den Einfluss, den Luftschadstoffen wie Stickoxide, Feinstaub, Ozon und Kohlendioxid direkt auf die Gesundheit, aber auch indirekt über die Veränderung der Pollenallergenität ausüben. Die Präsentationsfolien können Sie hier nachlesen.

 

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Prof. C. Traidl-Hoffmann bei der WHO-Konferenz am 5.11. in GenfDas Foto zeigt v.l. Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus (WHO-Generaldirekor), Dr. Maria Neira (WHO-Direktorin für Public Health), Prof. Dr. Claudia Traidl-Hoffmann (Direktorin für Umweltmedizin, UNIKA-T, TUM und HMGU), Prof. Dr. Annette Peters (Direktorin des Instituts für Epidemiologie, HMGU). (Foto: C. Traidl-Hoffmann / UNIKA-T)